FAQ: TextCoaching, Leichte Sprache, Gendern und Co.

Fragen und Antworten rund um TextCoaching, Coaching, TextWerkstatt.
A: Ob Sie Ihre Texte gendern oder nicht – diese Grundsatz-Entscheidung kann ich Ihnen nicht abnehmen. Als Linguist kann ich Sie aber fundiert zum Thema beraten. So können Sie Schnellschüsse vermeiden, Stakehoder ins Boot holen, sich auf Reaktionen in der Öffentlichkeit vorbereiten. Ich kenne die linguistischen Grundlagen ebenso wie die gesellschaftliche Diskussion. Wenn Sie sich grundsätzlich fürs Gendern entschieden haben, dann müssen Sie weitere Entscheidungen treffen: Wie wollen Sie für mehr Sichtbarkeit der Geschlechter sorgen? Wie können Sie die Anmutung des Deutschen als „Männersprache“ neutralisieren? Hier haben Sie jeweils eine Reihe von Möglichkeiten. Die Teufelin steckt dabei oft im Detail.
A: TextCoaching ist ein Dialog, ein interaktiver Beratungsprozess. Das heißt: Als TextCoach schreibe ich Ihnen nichts „vor“, sondern wir entscheiden gemeinsam, was für Sie passt. Nicht die Textmenge, die Seitenanzahl oder ein Zeilenhonorar steht im Mittelpunkt, sondern Ihr Profil und Ihr Angebot. Das Ergebnis sind Instrumente, die zu Ihnen passen. Weniger ist oft mehr: So kann es im TextCoaching durchaus vorkommen, dass wir uns gegen einen Flyer entscheiden, weil die Zielgruppe Flyer gar nicht liest. Auch Websites konzipiere ich lieber kompakt: Ihre Kunden sollen schließlich möglichst direkt und ohne Umwege Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Eine Website mit einer Unmenge an Information ist da nur hinderlich. Übrigens: Konzepte und Texte, die wir im Rahmen des TextCoachings entwickeln, können Sie zeitlich und räumlich unbeschränkt nutzen.
A: Leichte Sprache ist eine Variante der deutschen Sprache, bei der feste Regeln gelten – die Leichte Sprache ist ein Bereich der barrierefreien Kommunikation. Damit ein Text das Siegel „Leichte Sprache“ erhalten kann, muss er in Leichter Sprache getextet und von einer Prüfgruppe von Menschen mit Lernbehinderung geprüft sein.
Bürgernah ist ein Schreibstil, der komplizierte Begriffe aus der Verwaltungssprache verständlich formuliert, komplexe Sätze vereinfacht und Texte so verfasst, dass sie für die Zielgruppe Bürgerinnen und Bürger verständlich, klar und dabei rechtssicher sind.
Einfache Sprache ist eine einfache Variante der deutschen Sprache. Sie ist nicht geprüft. Je nach Kontext, Zielgruppe und Kommunikationsabsicht ist sie näher an der Leichten Sprache oder näher an der bürgernahen Sprache. Was für Ihre Organisation, für Ihr Unternehmen eine Einfache Sprache ist und welche Regeln dafür gelten, können und müssen Sie also selbst definieren. Dabei unterstütze ich Sie als Übersetzer für Leichte Sprache. So können Sie Menschen das Lesen erleichtern, Ihr Anliegen verständlich präsentieren und den Zugang zu Bildung ermöglichen. Mit mehr Einfachheit sorgen Sie dafür, dass Ihre Botschaft bei vielen Menschen verständlich ankommt. Das spart Zeit, Nachfass-Aufwand und Mehrarbeit.
A: Ganz klar: Ja! Wenn Ihre Texte Sie einige Jahre begleitet haben, steht häufig ein Relaunch an. Sie möchten z.B. Ihre Angebotspalette erweitern, Ihr Profil schärfen und sich mit neuem Wording präsentieren. Sie haben sich vielleicht mit einer zusätzlichen Weiterbildung qualifiziert und daraus ein neues Produkt entwickelt. Nun möchten Sie, dass Ihre Kunden auch davon erfahren. „Einfach nur“ einen neuen Text in die Website zu stellen – das reicht in den seltensten Fällen aus. Im TextCoaching entwickeln wir Texte, mit denen Sie Ihre Angebote präzise voneinander abgrenzen, Ihr Profil schärfen und den Nutzen für Ihre Kunden darstellen.
A: Mit einer Linguistischen Beratung unterstütze ich Sie bei den wichtigen Sprach-Entscheidungen in Ihrem Unternehmen. Ob Sie eine Website texten oder ein Leitbild formulieren – immer geht es um Fragen wie: Welches Wording? Gendern? Sprechen wir von „Problemen, Kampf, Hürden“ – oder finden wir Begriffe, die mehr motivieren? Wie sprechen wir unterschiedliche Zielgruppen an? Wie erreichen wir Bürgerliche und Bildungsferne, Konservative und Hedonisten?
Linguistische Beratung umfasst drei Bereiche: 1. Eine Wortfeld- und Zielgruppenanalyse 2. Einen Strategie-Workshop oder eine TextWerkstatt für Impulse zur sprachlichen Positionierung. 3. Ein abschließendes Wording-Handbuch für die Mitarbeitenden. Sprachliche Positionierung durch Texte und Unternehmenssprache ist eine Kernaufgabe, die Sie im Haus ansiedeln sollten. Denn für Organisationen und Unternehmen gilt: Alle Mitarbeitenden kommunizieren, nicht nur die Marketingabteilung. Jeder Brief, jede Präsentation, jeder Facebook-Post ist Unternehmenskommunikation.
A: Den technischen Teil der Suchmaschinenoptimierung können Sie gut einer Agentur anvertrauen. Da geht es um Linkstruktur, Ladegeschwindigkeit, HTTPS und mehr. Für den textlichen Teil der Suchmaschinenoptimierung gilt: Selber machen ist oft besser als eine Agentur zu beauftragen. Kommunikation muss heute vor allem eines sein: schnell. Ob Sie eine aktuelle Meldung auf der Website platzieren, einen Fachartikel einstellen und per Teaser verknüpfen oder in sozialen Medien posten: Bis Sie das Briefing erledigt haben, haben Sie das Ganze locker selbst formuliert – inklusive Berücksichtigung von Keywords, Description und Title Tag.
A: Das kommt darauf an. Welcher Marketing-Typ sind Sie? Welcher Text-Typ sind Sie? Wo tummelt sich Ihre Zielgruppe? Sind Ihre Kunden Führungskräfte oder Privatleute? Können Sie sicherstellen, dass Sie Woche für Woche genug Content, Zeit und Lust haben, um einen Blog zu schreiben? Liest Ihre Zielgruppe Blogs? In TextCoaching und Coaching zur Positionierung klären Sie solche Fragen, bevor Sie Geld und Zeit in ein Tool investieren, das Ihnen nichts bringt.
A: Mein Qualitätsverständnis gründet sich auf das EFQM-Modell (European Foundation for Quality Management). Die Bedeutung, die dieser Ansatz für meine Arbeit hat, lässt sich auch daraus ersehen, dass ich zu diesem Thema bereits 2008 gemeinsam mit Kollegen ein Buch veröffentlicht habe: “Mehr Erfolg für Trainer/innen, Berater/innen, Coachs”. Ein kurzer Auszug daraus: “Qualitätssicherung will – wie der Name schon sagt – Qualität sichern und orientiert sich an Standards, die in den meisten Fällen von außen vorgegeben oder erwartet werden. (…) Qualitätsentwicklung hingegen richtet den Fokus nicht auf die Einhaltung von Vorgaben, sondern auf Innovation und kontinuierliches Lernen.“
A: Am besten mit der TextWerkstatt „Prägnant texten für die aktuellen Sinus-Milieus®“. Oft sind die Sinus-Milieus in Bildungsunternehmen zwar bekannt – das Wissen bleibt aber für die Konzeption von Veranstaltungen und milieugerecht formulierte Ausschreibungen noch ungenutzt. Die TextWerkstatt macht Milieu-Marketing konkret: Sie erhalten kompakte Sprachprofile für „Ihre“ Milieus und lernen Nutzenargumente und Formulierungen kennen, die Sie in Ihren Texten einsetzen können. Sie erhalten Kommunikationstipps aus erster Hand: Ich selbst habe im Auftrag des Sinus-Instituts für das Sinus-Kommunikationspaket 2014 die Sprachprofile erstellt.“
Bildungseinrichtungen von Kleve bis Klagenfurt, von Bozen bis Berlin. Versicherungen, Stadtverwaltungen, Verbände – und natürlich Trainer, Beraterinnen, Coachs aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Mitarbeitende von Dienstleistungsunternehmen, die täglich eine ganze Reihe an Texten an ihre Kunden versenden. Referenzen finden Sie hier.

 

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